Das sind wichtige Tage, die wir miteinander in unserem Land erleben. Wir zeigen uns hilfsbereit und wir zeigen uns zur Hilfe fähig! Ich bin glücklich und dankbar, dies zu erleben. Dankbar bin ich all den Menschen, die als Freiwillige in den Notunterkünften da sind, um Menschen zu begleiten bei Behördengängen, bei der Nahrungsverteilung, bei der Kinderbetreuung. Ich bin denen dankbar, die spenden. Wir brauchen diese Spenden. Und ich bin denen dankbar, die sogar bereit sind, Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen und für sie zu sorgen. Und natürlich bin ich all den Menschen dankbar, die in den Behörden oder in den sozialen Diensten arbeiten. Die sind an den Grenzen ihrer Möglichkeiten und arbeiten trotzdem für dieses wichtige Werk. Klar bin ich auch denen dankbar, die selber vor ein paar Jahren erst zugewandert sind und heute helfen bei Übersetzungen, bei Behördengängen und so Brücken bauen. Ja, wir alle wissen, wir stehen vor großen Herausforderungen. Es werden auch Probleme auf uns zukommen, klar. Wir helfen jetzt spontan und das ist gut so. Wir können das, weil wir ein starkes Land sind und weil wir solidarisch sind. Wir werden aber nicht nur heute helfen, sondern es wird auch morgen nötig sein, dass wir Geduld und Kraft aufbringen. Und dass Menschen da sind, die auch morgen den Ankommenden helfen, unsere Gesetze, unsere Kultur, unsere Ordnung zu begreifen. Und wenn wir das alles erleben werden, werden wir dieser großen Herausforderung gerecht werden. Ich bin dankbar, dass es heute so ausschaut, als könnten wir das packen. Und Ihnen bin ich dankbar, all jenen, die helfen und spenden und die sich einsetzen. Das macht unser Land schön. Wir stehen zu unserem Land und wir fürchten uns nicht vor den Herausforderungen.
Weitere Zitate des Autors
- Ich bin sicher, dieser Mann kann uns wichtige Impulse geben für die Herausforderung unserer Zeit und der Zukunft, die Globalisierung, die europäische und internationale Staatsschuldenkrise, die Energ … ▶
- Es passt nicht zu Christen, Jammerlieder über die Schlechtigkeit der Welt anzustimmen. Sie treffen sich, sie überlegen, was man tun kann, sie beten um gnädige Hilfe, und sie fangen an zu handeln.
- Dieses Land hat eine Armee, die die Akzeptanz und Achtung der Friedliebenden und Verantwortungsbewussten verdient.
- In unserem Land ist Wirklichkeit geworden, wovon Menschen in vielen verschiedenen Teilen der Welt jahrhundertelang geträumt haben und viele noch immer träumen: Selbstverwirklichung in Freiheit.
- Mehr Europa fordert mehr Mut von allen.
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