Zu Allerheiligen strömen alle auf die Friedhöfe, um an den Gräbern ihrer Lieben Lichter anzuzünden und so ein Zeichen der Verbundenheit und der Dankbarkeit zu deponieren. Damit, so glauben sie, haben sie ihre Schuldigkeit getan. In ihrem Unterbewußtsein aber verdrängen sie, verdrängen wir alle, die Tatsache, daß wir unterwegs sind und uns die Frage stellen müssen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Und was ist letztlich der Sinn meines Lebens? Und dieses Bewußtsein sollte uns alle miteinander verbinden, über alle egoistischen Grenzen hinweg, in einer menschlichen und christlichen Schicksalsgemeinschaft.

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