Walther RathenauIntuitionen sind Träume, deren man sich erinnert.371NaturZeit
Walther RathenauKunst ist unbewusste, wirksame Betrachtung des Göttlichen.372MenschMut
Walther RathenauDie Abneigung der Juden gegen die Germanen war in der Zeit der materiellen Bedrückung lebhaft, ja leidenschaftlich. Seit zwei bis drei Menschenaltern stirbt sie ab und weicht bei … ▶361GesellschaftRatTugend
Walther RathenauDass die Grenze meines Ichs die Haut sei - gemeinster aller Gedanken.351LebenNaturWeisheit
Walther RathenauWer an dem Wert seiner Gedanken zweifelt, für den gibt es nur einen Trost: Wenn andere seine Hintermauerungssteine für ihre Fassaden brauchen. Mit anderen Worten: Wenn andere beha… ▶373GefahrVerhalten
Walther RathenauDie guten Mächte sagen: Ich will schaffen und sein; die bösen sagen: Ich will haben und scheinen.373TugendZeit
Walther RathenauWir sind nicht da um des Besitzes willen, nicht um der Macht willen, auch nicht um des Glückes willen; wir sind da zur Verklärung des Göttlichen aus menschlichem Geiste.352ArbeitGefahrLiebe
Walther RathenauGott lieben ist nicht das Letzte. Das Letzte ist Gottseligkeit.352TugendZeit
Walther RathenauWas in sich widerspruchslos und innerlich wahr ist, das ist so einfach, dass ein Kind es versteht.375Leben
Walther RathenauZu jeder Stunde kannst du dich selbst erkennen: Wage es, die Quellen deines Wollens zu erforschen.342GefahrLiebeVerhalten
Walther RathenauWird Stolz sich seiner bewußt, so ist es Eitelkeit.353MenschMoralZeit
Walther RathenauUnfähige Menschen erkennst du daran, daß sie ihre Nachfolger zu unterdrücken suchen.342ErfahrungJugendLiebe
Walther RathenauTreue und Aufrichtigkeit sind die steten Begleiter des Mutes.331Verhalten
Walther RathenauOb das Leben körperlich ein dauernder Schmerz, eine dauernde Lust oder keines von beiden ist, können wir erst im Moment des Todes wissen.353Gefahr
Walther RathenauEs gibt kein größeres Sakrileg, als vom Zweck des Lebens oder Zweck der Welt zu sprechen. Es gibt nirgends einen Zweck als in der Verderbtheit.375GesellschaftMenschNatur
Walther RathenauDie Welt weiß nicht, was sie will, denn sie will Glück und sorgt um Materie.342ErfahrungRat
Walther RathenauGerechtigkeit entspringt dem Neid; denn ihr oberster Grundsatz ist: Allen das Gleiche.353Mensch
Walther RathenauKünstler und Kunstschreiber klagen unaufhörlich über die Hilflosigkeit, Heuchelei und Brutalität der gebildeten Menge in künstlerischen Dingen. Es ereignet sich hier wie allerwärt… ▶354JugendNaturSprichwort
Walther RathenauKunst ist unbewußte, wirksame Betrachtung des Göttlichen.321LebenMutNatur
Walther RathenauJede Zeit hat zwei kontrastierende menschliche Ideale: das Zeitsymbol und sein Gegenteil. Friedrich und Werther, Bismarck und Parzifal, Napoleon und Romantik.332Sprichwort
Walther RathenauIm Alter waren wir jung. Im Neuen werden wir alt sein.365Jugend
Walther RathenauEs kommt mir so vor, als ob ich nichts aus mir heraus willkürlich tun kann, als ob ich geführt werde, sanft, wenn ich mich füge, rauh, wenn ich widerstehe.343ArbeitNaturTugend
Walther RathenauDie Menge verhöhnt den Aufgebrachten und ruft, er sei außer sich.332RatTugend
Walther RathenauDie Entfesselung aus den Banden des Nationalismus aber wird nicht sowohl durch Kongresse und Schiedsverträge geschehen als durch wirtschaftliche Verständigung.343Rat
Walther RathenauDer letzte Schritt ist getan, wenn das Gebet nicht mehr dem Willen dient und entspringt, sondern das intuitive Erwachen und Dasein des Menschen zweckfrei offenbart. Dann ist seine… ▶343MoralNatur
Walther RathenauDanksagung erhebt, Gebet erniedrigt.332LebenTugendWeisheit
Walther RathenauAlle große Kunst der Erde, ja alles große Schaffen war liebevoll, dämonisch und frei.311JugendWeisheit
Walther RathenauEntrüstung ist Bekenntnis der Hilflosigkeit.322TugendZeit
Walther RathenauNicht Pazifismus, sondern Weltorganismus.333ArbeitErfahrungNatur
Walther RathenauIn Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.322JugendMoralTugend