Nicolas ChamfortDer Wechsel der Mode ist eine Steuer, die der Fleiß der Armen der Eitelkeit der Reichen auferlegt.361Mensch
Nicolas ChamfortDie Öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine Öffentlichkeit zu ergeben?352Tugend
Nicolas ChamfortMan kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen.342Mensch
Nicolas ChamfortEs gibt eine Art Stolz, die alle Gebote Gottes einschließt, und eine Eitelkeit, die alle sieben Todsünden umfaßt.332NaturZeit
Nicolas ChamfortZwischen Geist und Herz besteht oft dasselbe Verhältnis wie zwischen Schloßbibliothek und Schloßherr.376Tugend
Nicolas ChamfortEs gibt mehr Narren als Weise und im Weisen steckt mehr Narrheit als Weisheit.354ArbeitJugend
Nicolas ChamfortDie Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!322Jugend
Nicolas ChamfortDer Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise aber mit der Gegenwart.344Jugend
Nicolas ChamfortWenn Diogenes in unserer Zeit leben würde, müsste seine Laterne eine Blendlaterne sein.333Natur
Nicolas ChamfortDie Ehescheidung ist so natürlich, dass sie in nicht wenigen Familien jede Nacht zwischen den Ehegatten schläft.301Zeit
Nicolas ChamfortMan glaubt nicht, wie geistreich man sein muss, um niemals lächerlich zu werden.323LebenZeit
Nicolas ChamfortLeidenschaften machen einen Menschen lebendig, die Weisheit dagegen nur alt.367GlückSprichwortZeit
Nicolas ChamfortSicherlich ist kein Tag mehr vergeudet als einer, an dem man überhaupt nicht gelacht hat. (DOPPELT !!!)313LiebeMoralWeisheit
Nicolas ChamfortWer keinen Charakter hat, ist kein Mensch; er ist nur eine Sache.335MoralSprichwort
Nicolas ChamfortZwischen Geist und Herz besteht oft dasselbe Verhältnis wie zwischen Schloßbibliothek und Schloßherrn.336Erfahrung
Nicolas ChamfortEin Verliebter ist ein Mann, der liebenswerter sein möchte, als er ist. Darum sind alle Verliebten lächerlich.3710Familie
Nicolas ChamfortMan sollte mehr handeln, weniger überlegen und sich nicht selbst beim Leben zuschauen.347Familie
Nicolas ChamfortDas Gefühl, mit dem man seinen Wohltätern gegenübersteht, gleicht der Erkenntlichkeit, die man für den Zahnarzt hat. Man sagt sich, dass er einem wohlgetan hat, indem er von einem… ▶359FamilieGefahr
Nicolas ChamfortDas altmodische Wort Zufriedenheit mit sich und der Welt ist, trotz allem Fortschrittsglauben, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, der Schlüssel zum Geheimnis des Glücks.271GefahrMoral
Nicolas ChamfortEs gibt wenig Wohltäter, welche nicht wie Satan sagen: »Knie nieder und bete mich an!«315JugendSprichwort
Nicolas ChamfortDie meisten Leser stecken ihre Bücher in ihre Bibliothek, die meisten Schriftsteller stecken ihre Bibliothek in ihre Bücher.315GlückLeben
Nicolas ChamfortDas Elend des Menschen liegt darin, dass er in der Gesellschaft Trost suchen muss gegen die Leiden, die ihm die Natur zufügt, und in der Natur Trost gegen die Leiden der Gesellsch… ▶305JugendLebenSprichwort
Nicolas ChamfortEs gibt mehr Leute, die geliebt sein wollen, als solche, die selber lieben wollen.273ArbeitNaturTugend
Nicolas ChamfortDie Meinung ist die Königin der Welt, weil die Dummheit die Königin der Schwachköpfe ist.262MoralVerhalten
Nicolas ChamfortDas vernünftigste und maßvollste Wort in der Streitfrage Ehe oder Zölibat lautet: So oder so, du wirst es bereuen.295LiebeMutWeisheit
Nicolas ChamfortDie Philosophie entdeckt die Tugenden, die der Moral und Politik nützen. Beredsamkeit macht sie populär, Poesie sprichwörtlich.306Zeit
Nicolas ChamfortDer Maler verleiht der Gestalt Seele, der Dichter dem Gefühl und dem Gedanken Gestalt.285FamilieVerhalten
Nicolas ChamfortLiebe, ein liebenswürdiger Wahnsinn - Ehrgeiz, eine ernsthafte Dummheit.296Erfahrung
Nicolas ChamfortEs gibt gewisse Fehler, die vor epidemischen Lastern schützen. In Zeiten der Pest bleiben an Malaria Erkrankte vor der Ansteckung bewahrt.253GlückLiebeTugend
Nicolas ChamfortMan muß sich an zwei Dinge gewöhnen, um das Leben erträglich zu finden: an schlechtes Wetter und an die Ungerechtigkeit der Menschen.231LebenLiebe